Öffnungszeiten

Montag – Freitag 9 – 18 Uhr
Samstag 9 – 12 Uhr
Termine nur nach telefonischer Vereinbarung. Für Notfälle sind wir rund um die Uhr erreichbar. Samstag nur für Notfälle nach Voranmeldung.

Am 27. 12. 2025 findet keine Sprechstunde statt. Bitte wenden Sie sich in dringenden Fällen an den Notdienst.

Wir begleiten Ihr Tier sicher und sanft durch jeden operativen Eingriff

Fast jedes Tier muss im Laufe seines Lebens aus verschiedenen Gründen in Narkose gelegt werden – sei es für eine geplante Operation wie eine Kastration oder notwendige Eingriffe wie zum Beispiel eine Wund- oder Zahnbehandlung, Tumoroperationen oder auch Notfalloperationen, wie zum Beispiel eine Magendrehung.

Um eine sichere Anästhesie zu gewährleisten, wird vor einer Narkose eine gründliche Allgemeinuntersuchung durchgeführt, je nach Gesundheitszustand und Alter ist auch eine Blutuntersuchung oder eine ausführliche Herzuntersuchung notwendig. Aus dieser Untersuchung ergibt sich dann für jedes Tier ein eigenes Narkoseprotokoll.

Eingeleitet wird eine Narkose durch Injektion eines Beruhigungsmittels, dann wird die Anästhesie über einen venösen Zugang bis zur Schmerzausschaltung vertieft. Um den Kreislauf zu unterstützen wird während des Eingriffes und der Aufwachphase eine Infusion angelegt. Es erfolgt eine Intubation, um die Atemwege zu sichern, bei Bedarf wird dann die schonende Inhalationsnarkose verwendet. Der Vorteil: Sie ist sehr gut zu steuern, mit weniger Belastung für das Kreislaufsystem. Dadurch ist sie so tief wie nötig und so sicher wie möglich. Auch der gezielte Einsatz von lokaler Betäubung hilft, die Narkosetiefe zu vermindern und die Narkose sicherer zu gestalten.

Tapfere Katze ruht sich nach einer medizinischen Behandlung auf einem weichen Liegekissen aus. Eine Hand streichelt beruhigend ihren Rücken – ein Moment der Ruhe und Geborgenheit nach dem Stress

Wir behalten Ihr schlafendes Tier immer im Blick

Während der gesamten Narkose erfolgt eine Kontrolle der Anästhesie durch ein EKG (Herzschlag und Herzrhythmus), eine Messung der Sauerstoffsättigung des Blutes, eine Kapnografie (Darstellung des Kohlendioxid-Partialdrucks) und des Blutdrucks. Das wichtigste ist aber auch hier die Überwachung durch eine Fachkraft, die das „schlafende“ Tier im Auge behält und alle Messungen kontrolliert.

Das Aufwachen aus der Narkose ist noch Teil der Anästhesie. Erst wenn das Tier wieder stehfähig ist, kann es in die häusliche Umgebung entlassen werden. Je nach Narkose muss es dafür einige Zeit auf unserer Station verbringen.

Wichtig ist dabei eine angemessene Schmerztherapie vor, während und nach allen Eingriffen. Da einige Schmerzmittel intravenös gegeben werden, ist auch dazu unter Umständen ein stationärer Aufenthalt notwendig. Für zu Hause statten wir Sie dann mit Schmerzmittel und entsprechendem Dosierungsplan aus.

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