Kundeninfo im März

Aktuelle Situation Blauzunge und Impfung

 Nach dem Nachweis der Blauzungenkrankheit (BTV-8) in Rheinland-Pfalz und Südhessen wurde die Sperrzone auf einen Radius von 150 km ausgeweitet, sodass inzwischen nahezu ganz Hessen betroffen ist. Für Tierhalter von Rindern, Schafen und Ziegen bedeutet das vor allem Einschränkungen bei der Verbringung von Tieren aus der Sperrzone heraus. Innerhalb der Zone gibt es jedoch keine Beschränkungen. Da die verschiedenen Serotypen keinen gegenseitigen Schutz bieten, empfiehlt das Landwirtschaftsministerium dringend eine Impfung gegen die Serotypen 3 und 8, idealerweise noch vor Beginn der Mückensaison.

Für Transporte aus der Sperrzone sind je nach Fall eine gültige Impfung gegen BTV-8, negative PCR-Tests oder Schutzmaßnahmen gegen Insekten erforderlich. Schlachttiere dürfen ohne zusätzliche Auflagen verbracht werden, sofern sie keine Krankheitssymptome zeigen. Wir empfehlen die Impfung für alle Rinder sowie kleinen Wiederkäuer gegen die Serotypen 3 und 8. Wir haben Impfstoff vorrätig und die Tiere vertragen die Impfung sehr gut.  Melden Sie sich gerne bei uns, damit wir einen Impftermin vereinbaren können.

Antibiotikamonitoring

Die Kennzahl 2 für milchkühe liegt bei 3,4. Liegt Ihre betriebsindividuelle Kennzahl unter diesem Wert, muss kein Maßnahmenplan erstellt werden. Ebenso entfällt die Pflicht zur Erstellung, wenn bereits im letzten Halbjahr ein Maßnahmenplan eingereicht wurde.

Die Maßnahmenpläne für das Antibiotikamonitoring müssen bis spätestens Ende März beim Veterinäramt eingereicht werden.

Entwurmung im Frühjahr

Auch in diesem Jahr bieten wir passend zum Frühling und zum Weideauftrieb unsere Entwurmungspräparate zu Aktionspreisen an.

  • Noromectin: 27,50 €/l zzgl. MwSt. (nicht für milchliefernde Tiere geeignet)
    • Cydectin: 56,20 €/l zzgl. MwSt. (geeignet für milchliefernde Tiere und Bio-Betriebe)

Beide Präparate können auch zur Behandlung der Schwanzräude eingesetzt werden.

Gerade bei Schafen und Ziegen ist eine gezielte Diagnostik besonders wichtig:
• Sie nutzen Weiden häufig über längere Zeit oder ganzjährig
• Auch Unterstände können durch Wurmlarven eine dauerhafte Infektionsquelle darstellen – selbst bei wechselnder Weidenutzung.

Für eine sichere Diagnose und zur Einschätzung des Befalls empfehlen wir, vor der Behandlung eine Kotprobe untersuchen zu lassen. Die Proben werden jeweils montags gekühlt ins Labor versendet.

Das Team der Tierarztpraxis Wetter

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